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Grundlagen

Zukünftige Entwicklungen

Welche Veränderungen sich im Insolvenzrecht zukünftig ergeben werden, dürfte für den einzelnen Schuldner, der heute in finanziellen Schwierigkeiten steckt, zwar eher von untergeordneter Bedeutung sein. Trotz allem kann ein kurzer Blick in die Zukunft jedoch nicht schaden, schließlich weiß man nie, was morgen alles passieren kann. Wer heute noch ein sorgenfreies Leben führt, kann in drei oder vier Jahren möglicherweise bereits tief in den roten Zahlen stecken.

Aufgrund der wachsenden Zahl von überschuldeten Haushalten ist auch in Deutschland davon auszugehen, dass die bestehenden Regelungen in den nächsten Jahren an die veränderte Lage angepasst werden müssen. Schließlich gehen bereits jetzt Schätzungen davon aus, dass aktuell mehr als 3 Mio. Haushalte von der Problematik hoher Schulden betroffen sind. Zu den geplanten Veränderungen im Verfahren gehört vor allem eine Beschleunigung und Vereinfachung des Ganzen. So soll etwa bei Mittellosigkeit der außergerichtliche Einigungsversuch entfallen, das Gericht kann sich also direkt mit dem individuellen Fall befassen und Betroffene können schneller in die Wohlverhaltensperiode starten.

Zusätzlich wird auch an den Kosten des Verfahrens gearbeitet: Bisher war es lediglich möglich, diese auf Antrag zu stunden. Neue Vorschläge gehen dahin, dass es in Zukunft nur noch eine einmalig zu entrichtende Gebühr geben wird. Des Weiteren soll auch die bisherige Restschuldbefreiung überarbeitet werden: So ist beispielsweise die Einführung neuer Versagensgründe in Planung.

Allgemeine Informationen zur Privat- / Verbraucherinsolvenz:

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