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Lexikon Privatinsolvenz

Abweisung mangels Masse

Mit der Wendung „Abweisung mangels Masse“ wird von Seiten des Gerichtes der Umstand ausgedrückt, dass das vorhandene Vermögen des Schuldners nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten, welche mit einem Insolvenzverfahren verbunden sind, zu tragen. Ist dieses der Fall, wird der Antrag auf ein Verbraucherinsolvenzverfahren abgelehnt und es kommt erst gar nicht zu einer gerichtlichen Klärung. Der Antragssteller kann sich vor dieser „Abweisung mangels Masse“ schützen, indem er versucht, das erforderliche Geld für das Verfahren im Vorhinein zum Beispiel durch einen Gehaltsvorschuss aufzubringen. Die Kosten, die dabei getragen werden müssen, setzen sich aus den Gerichtskosten und den Kosten für den zukünftigen Insolvenzverwalterzusammen.

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