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Lexikon Privatinsolvenz

Auskunftspflicht

Wurde der Antrag auf ein Verbraucherinsolvenzverfahren von Seiten des Gerichtes als zulässig eingestuft, muss der Schuldner nach § 20 der Insolvenzordnung dem Gericht diejenigen Auskünfte erteilen, die für die weiteren Entscheidungen über den Antrag erforderlich sind. Dabei muss er laut § 97 auch Tatsachen offenbaren, die zu einer Strafverfolgung führen können. Für weitere Anhörungen muss der Schuldner jederzeit bereit stehen. Auch während der Wohlverhaltensperiode herrscht eine Auskunfts- und Mitwirkungspflicht. Wird diese verletzt, kann der Antrag auf Restschuldenbefreiung abgelehnt werden. Dabei müssen dem Gericht und dem bestellten Treuhänder Auskünfte über den Wechsel des Wohnsitzes sowie der Arbeitsstelle mitgeteilt werden. Damit einhergehende Änderungen der Einkommens- und Vermögenssituation sind ebenfalls zu melden.

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