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Lexikon Privatinsolvenz

Beschlagnahme

Unter dem Begriff „Beschlagnahme“ versteht man den in § 80 der Insolvenzordnung ausgedrückten Sachverhalt, dass bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens das Recht, das Vermögen des Schuldners zu verwalten, auf einen Insolvenzverwalter übertragen wird und nicht mehr dem Schuldner selbst zusteht. Ein bestehendes Veräußerungsverbot gegen den Schuldner hat dann in diesem Fall keine Wirkung. Der Insolvenzverwalter wird auch in der Phase des Wohlverhaltens den pfändbaren Anteil des Einkommens des Schuldners verwalten und dieses mithilfe einer erstellten Quotierung auf die Gläubiger verteilen. Am Ende der Phase wird er zudem vom Gericht angehört und muss Auskunft darüber erteilen, ob die Wohlverhaltensperiode ohne Zwischenfälle abgelaufen ist.

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