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Lexikon Privatinsolvenz

Gläubigerversammlung

Eine Gläubigerversammlung wird vom zuständigen Gericht einberufen und geleitet. Einberufen werden kann sie laut § 75 der Insolvenzordnung zum Beispiel dann, wenn dieses vom Insolvenzverwalter oder dem Gläubigerausschuss beantragt wird.  In einer Gläubigerversammlung treten alle Personen bzw. Unternehmen, die offene Forderungen gegenüber dem Schuldner haben, zusammen auf. Die Gläubigerversammlung hat dabei das Recht, von dem Insolvenzverwalter über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert zu werden, um über den Fortgang unterrichtet zu sein. Beschlussfähig ist die Gläubigerversammlung dann, wenn sich mindestens genauso viele Mitglieder der Gläubigerversammlung für oder gegen einen Aspekt des Verfahrens aussprechen, der mehr als die Hälfte der Forderungssumme repräsentiert.

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