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Lexikon Privatinsolvenz

Glaubhaftmachung

Der Begriff der Glaubhaftmachung bezeichnet ein zu leistendes Beweismaß, welches im Vergleich zu einer richterlichen Überzeugung, herabgesetzt ist. Alle Forderungen, welche die Gläubiger bei Gericht anmelden und ggf. auch der Eröffnungsgrund müssen von ihnen glaubhaft gemacht werden. Dieses bedeutet, dass sie verpflichtet sind, einen Beweis hierfür zu erbringen oder ggf. eine eidesstattliche Erklärung abzugeben. Erst wenn die Glaubhaftmachung erfolgt ist, kann das Gericht das Verfahren eröffnen bzw. die Forderungen anerkennen. Auf diese Weise wird der Schuldner vor unrechtmäßigen Forderungen geschützt, ohne dass ein langes Beweisverfahren geführt werden muss. Zeugen können zur Glaubhaftmachung nicht herangezogen werden.

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