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Lexikon Privatinsolvenz

Pfandrecht, vertragliches

Ein Pfandrecht ist das Recht eines Gläubigers, seine Forderungen gegenüber einem Schuldner dadurch zu befriedigen, dass er Vermögensgegenstände einzieht. Die Gegenstände müssen dabei „bewegliche Sachen“ sein, damit sie übergeben werden können. Durch deren Erlös kann dann die Forderung beglichen werden. Damit ein Pfandrecht besteht, muss folgende  Voraussetzung erfüllt sein: Der Gläubiger und der Schuldner müssen sich bei der Vertragsschließung auf das Bestehen dieses Rechtes für den Gläubiger geeinigt haben. In diesem Falle besteht dann also ein vertragliches Pfandrecht. Der Gläubiger, der über ein vertraglich zugesicherte Pfandrecht verfügt, genießt auf diese Art und Weise das Recht auf eine bevorzugte Befriedigung seiner Forderungen.

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