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Lexikon Privatinsolvenz

Restschuldbefreiung

Durch ein Verbraucherinsolvenzverfahren bekommt der Schuldner die Aussicht auf eine Restschuldbefreiung. Die Restschuldbefreiung ist daran geknüpft, ob sich der Schuldner in der sechs Jahre dauernden Wohlverhaltensperiode redlich verhält und seine Pflichten erfüllt. Ist dieses der Fall, werden bei einer Restschuldbefreiung die Verbindlichkeiten, welche nach Ablauf der sechsjährigen Wohlverhaltensperiode noch Bestand haben, in unvollkommene Verbindlichkeiten umgewandelt. Dieses bedeutet, dass sie zwar noch freiwillig von dem Schuldner beglichen werden könnten, die Gläubiger allerdings nicht mehr in der Lage dazu sind, die Begleichung der Forderungen zu erwirken. Der Schuldner kann auf diese Weise ein neues wirtschaftliches Leben beginnen ohne diejenigen Forderungen begleichen zu müssen, die von dem Insolvenzverfahren betroffen waren.

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