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Das Verbraucherinsolvenzverfahren

Folgen & Risiken

Überschuldete Haushalte wählen heute immer öfter die Privatinsolvenz als Weg aus ihren Schulden. Über die Folgen ihrer Entscheidung und die Risiken des Verbraucherinsolvenzverfahrens sind am Anfang dagegen nur wenige Betroffene informiert. Dabei können einzelne Folgen der Privatinsolvenz bis zu 10 Jahre nachwirken. Dass sich aus diesem mangelnden Wissen später Probleme ergeben, liegt auf der Hand. Schließlich gilt es hier die Wohlverhaltensperiode zu überstehen, welche sich über einen Zeitraum von sechs Jahren erstreckt.

In der Regel beginnen die Schwierigkeiten aber bereits viel früher, da Schuldner oft nicht in der Lage sind, die Kosten des Verfahrens zu tragen. Diese können aber auf Antrag gestundet werden, wodurch auch mittellose Personen ein entsprechendes Verfahren eröffnen können. Die wohl einschneidendste Folge der Verbraucherinsolvenz betrifft die Verwaltung des Vermögens über einen Treuhänder. An diesen muss das Einkommen über der Pfändungsgrenze abgeführt werden. Damit leben Schuldner auch nach der Verbesserung ihrer Einkommenssituation am schuldrechtlichen Existenzminimum.

Daneben ist es in der Regel unmöglich, in den Folgejahren einen Handyvertrag oder Ähnliches bekommen. Da die Meldung über das Eröffnen des Insolvenzverfahrens veröffentlicht wird, taucht auch ein Eintrag bei der SCHUFA auf. Und was das für den Betroffenen heißt, ist sicher Jedem klar, ein negativer SCHUFA-Eintrag hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, die mit Geld in Zusammenhang stehen. Am Ende winkt trotz der Nachteile und Einschränkungen, die eine Privatinsolvenz mit sich bringt, ein schuldenfreies Leben. Die Aussicht darauf sollte die Schwierigkeiten in jedem Fall wert sein.

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