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Das Verbraucherinsolvenzverfahren

Wichtige Dokumente

Wer als Schuldner die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens anstrebt, sollte sich in jedem Fall um Ordnung in den eigenen Unterlagen bemühen, denn vor dem eigentlichen Beginn der Privatinsolvenz ist die Vorlage einer Vielzahl unterschiedlicher Dokumente notwendig. In der Regel stellt bereits dies für einen Teil der betroffenen Haushalte eine fast unlösbare Aufgabe dar, da im Lauf der vergangenen Monate oder Jahre nicht nur ein Schuldenberg, sondern auch eine entsprechende Menge an ungeöffneten Briefen zustande gekommen ist.

Vor dem ersten Termin bei der Schuldenberatung steht also das Ordnen und Aufräumen auf dem Programm. Schließlich müssen sich auch die Berater erst einen Überblick zum vorliegenden Fall verschaffen. Dazu sind Belege, Rechnungen, Kredit- oder Finanzierungsverträge, Mahnschreiben und Vollstreckungsbescheide notwendig. Für die Ermittlung zu Einnahmen und Ausgaben benötigt man zusätzlich die Vorlage von Kontoauszügen.

Daneben zählt für die Eröffnung der Verbraucherinsolvenz eine Bescheinigung über das Scheitern der außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern zu den wichtigsten Dokumenten. Ausgestellt werden entsprechende Schreiben durch Schuldnerberatungen, Anwälte oder Steuerberater und Notare. Weiterhin gehört ein Schuldenregulierungsplan zu den Unterlagen. Nach der Ablehnung durch die Gläubiger muss kein neues Exemplar angefertigt werden, es kann durchaus der bestehende Plan zum Einsatz kommen. Um zu verhindern, dass der Antrag über die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sollte auch ein entsprechendes Formular zur Stundung der Verfahrenskosten nicht fehlen.

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