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Das Verbraucherinsolvenzverfahren

Ziele

In Deutschland geraten immer mehr Haushalte in eine finanzielle Notlage. Dabei spielt nicht nur falsches Konsumverhalten eine Rolle, auch andere Gründe können für einen wachsenden Schuldenberg verantwortlich sein. Neben finanziellen Einbußen durch den Verlust des Arbeitsplatzes können auch Scheidungen oder Vermögensschäden eine Überschuldung herbeiführen. Entsprechend dem allgemeinen Trend wächst auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen. Welches Ziel verfolgen die Betroffenen aber mit einem solchen Verfahren?

In diesem Zusammenhang gibt es in der Regel nur einen Grund, warum zur Privatinsolvenz gegriffen wird: Sie ist am Ende oft das letzte Mittel, welches einen Weg aus den Schulden verspricht. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich der Verbraucherinsolvenz häufig eine Restschuldbefreiung anschließt. Dabei werden nach Prüfung des Einzelfalls und Abrede mit den Gläubigern noch bestehende Verpflichtungen aufgehoben. Nach dem Abschluss des Verfahrens stehen die betroffenen Schuldner also ohne Forderungen da, die gegen sie gerichtet sind, und können ihr finanzielles Leben wieder von Neuem beginnen.

Gerade, wenn sich die Höhe des Schuldenbergs auf mehrere 100.000 Euro beläuft ist der Schritt in die Privatinsolvenz in der Regel unvermeidbar, da eine entsprechende Summe nur selten über ein hohes Einkommen gedeckt werden kann. Aber auch bereits bei einer wesentlich niedrigeren Summe ist eine Verbraucherinsolvenz angebracht. Bevor die noch bestehenden Schulden allerdings erlassen werden können, müssen Betroffene in der Wohlverhaltensphase zeigen, dass sie ihre Lektion gelernt haben.

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