Ratgeber – Privatinsolvenz
Warum gibt es die Privatinsolvenz?
Zunächst ist anzumerken, dass das Konzept der Privatinsolvenz noch vergleichsweise jung ist. Ihre Einführung wurde gegen Ende der 1990er Jahre vorgenommen – bis dahin hatten Privatpersonen überhaupt keine Möglichkeit, ihren Schulden zu entkommen und einen finanziellen Neustart zu begehen.
Die Möglichkeit der privaten Insolvenz wurde vom Gesetzgeber geschaffen, um nicht nur Unternehmen, sondern eben auch Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, alle Schulden und die damit verbundenen Lasten loszuwerden. Somit verfügen Privatpersonen über die Chance, nach Beendigung der Insolvenzphase noch einmal bei Null zu beginnen und in ein schuldenfreies Leben zu starten. Es waren also sozialpolitische Gründe, die den Gesetzgeber zu diesem Schritt bewegt haben.
Alle Ratgeber für Sie im Überblick:
- Wie geraten Menschen in die Schuldenfalle?
- Warum gibt es die Privatinsolvenz?
- Wer kann in die Privatinsolvenz gehen?
- Welche Alternativen existieren zur Privatinsolvenz?
- Warum benötigt man einen Schuldenberater? Welche Leistungen bietet er?
- Wo und wie findet man einen guten Schuldenberater?
- Wie ist der Ablauf einer Privatinsolvenz?
- Wie läuft das eigentliche Verbraucherinsolvenzverfahren ab?
- Was ist eine außergerichtliche Einigung?
- Welche Kosten sind mit einer Privatinsolvenz verbunden?
- Was ist die sogenannte Wohlverhaltensperiode?
- Welche Punkte sind zu beachten, wenn man als Schuldner Hartz IV bezieht?
- Welche Auswirkungen hat eine Privatinsolvenz auf die Ehe- oder auf den Lebenspartner?
- Wo und wie kann man eine Privatinsolvenz eröffnen bzw. das Verfahren in die Wege leiten?
