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Ratgeber – Privatinsolvenz

Welche Kosten sind mit einer Privatinsolvenz verbunden?

Einige Menschen nehmen irrtümlicherweise an, dass sie sich mit Hilfe einer Privatinsolvenz innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit entschulden und somit in ein neues Leben starten können. Allerdings sind Einleitung und Durchführung des Verfahrens mit einem immensen und dementsprechend auch kostspieligen Aufwand verbunden, der nicht unterschätzt werden darf. Es existieren gleich drei Positionen, die finanziell ordentlich zu Buche schlagen.

Da wäre zunächst einmal der Schuldenberater: Viele Schuldner nehmen an, dass der Schuldenberater umsonst arbeitet. Dies trifft jedoch nicht zu – und je mehr Zeit das Verfahren in Anspruch nimmt, desto höher sind die Gebühren, die vom Schuldenberater berechnet werden. Hinzu kommen die Kosten für das gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren, die ebenfalls recht hoch bemessen sind und mit gut 2.000 Euro zu Buche schlagen. Sofern dieses Verfahren fehlschlägt, entstehen weitere Kosten für das eigentliche Verbraucherinsolvenzverfahren.

Eine Übernahme der Kosten durch den Staat ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die Beraterkosten werden übernommen, wenn das zuständige Amtsgericht einem Antrag auf Übernahme der Kosten zustimmt. Alle weiteren Kosten können unter Umständen von der Prozesskostenhilfe übernommen werden, wobei der Staat in schweren Fällen immer häufiger von der Einleitung des gerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahrens absieht, um die Staatsausgaben zu reduzieren.

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