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Ratgeber – Privatinsolvenz

Wie ist der Ablauf einer Privatinsolvenz?

Eine Privatinsolvenz läuft stets nach demselben Muster ab. Im ersten Schritt wird versucht, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, was im Endeffekt nichts anderes bedeutet, als das Gespräch mit den Gläubigern zu suchen und sich auf einen Rückzahlungsplan sowie meistens auch einen Teilerlass der Schulden zu verständigen. Sofern einem dies gelingt, ist der Gang in die Privatinsolvenz gar nicht mehr erforderlich.

Sollte der Versuch einer außergerichtlichen Einigung scheitern, wird ein gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren eingeleitet. Im Prinzip gleicht dieses dem außergerichtlichen Einigungsverfahren, nur mit dem Unterschied, dass hierbei der Staat involviert ist, was etliche Gläubiger zum Einlenken bringt.

Wenn auch das gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren gescheitert ist, wird das eigentliche Verbraucherinsolvenzverfahren eingeleitet. Dies bedeutet, dass das pfändbare Vermögen des Schuldners gepfändet und verwertet wird, ebenso wie der pfändbare Teil des Einkommens. Die Pfändung des Einkommens erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Jahren. Während dieses Zeitraums darf kein Vermögen gebildet werden. Sofern man nicht gegen die Auflagen verstoßen hat, erfolgt die Restschuldbefreiung, was letzten Endes bedeutet, frei von Schulden zu sein.

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