Ratgeber – Privatinsolvenz
Wie läuft das eigentliche Verbraucherinsolvenzverfahren ab?
Beim Verbraucherinsolvenzverfahren geht es darum, den Verbindlichkeiten, die gegenüber den Gläubigern bestehen, so weit es möglich ist, nachzukommen. Dies hat zur Folge, dass das gesamte Vermögen bzw. der pfändbare Teil des Schuldnervermögens verwertet wird. Ganz egal ob finanzielle Reserven existieren oder der Hausrat versteigert wird: Es wird sozusagen Kasse gemacht, um mit den vorhandenen Mitteln die Schulden bzw. zumindest einen Teil der Schulden zu tilgen. Dem Schuldner bleibt also nur noch das Wichtigste zum Leben, alle anderen Besitztümer werden zur Schuldentilgung eingesetzt.
Außerdem sieht das Verbraucherinsolvenzverfahren vor, dass sämtliche Einnahmen, die pfändbar sind und in der anschließenden Wohlverhaltensphase erzielt werden, ebenfalls an die Gläubiger fließen. Dem Schuldner bleibt vom Einkommen also nur so viel, um den Lebensunterhalt für sich und seine Familie bestreiten zu können.
Alle Ratgeber für Sie im Überblick:
- Wie geraten Menschen in die Schuldenfalle?
- Warum gibt es die Privatinsolvenz?
- Wer kann in die Privatinsolvenz gehen?
- Welche Alternativen existieren zur Privatinsolvenz?
- Warum benötigt man einen Schuldenberater? Welche Leistungen bietet er?
- Wo und wie findet man einen guten Schuldenberater?
- Wie ist der Ablauf einer Privatinsolvenz?
- Wie läuft das eigentliche Verbraucherinsolvenzverfahren ab?
- Was ist eine außergerichtliche Einigung?
- Welche Kosten sind mit einer Privatinsolvenz verbunden?
- Was ist die sogenannte Wohlverhaltensperiode?
- Welche Punkte sind zu beachten, wenn man als Schuldner Hartz IV bezieht?
- Welche Auswirkungen hat eine Privatinsolvenz auf die Ehe- oder auf den Lebenspartner?
- Wo und wie kann man eine Privatinsolvenz eröffnen bzw. das Verfahren in die Wege leiten?
