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Recht

Insolvenzordnung

Die Insolvenzordnung (InsO) ist in Deutschland seit dem 01. Januar 1999 in Kraft und regelt unter anderem auch die Belange der Verbraucherinsolvenz. Aufgrund der Situation, dass immer mehr private Haushalte ihre finanziellen Schwierigkeiten versuchen, auf gerichtlichem Wege zu lösen, unterliegt aber auch die Insolvenzordnung bereits Reformversuchen.

Vor dem Januar 1999 galt die Konkursordnung aus dem Jahr 1877 als Regelwerk zur Insolvenz. Sinn und Zweck der Verordnung ist die Regelung von Fragen zum Insolvenzverfahren, der Zwangsvollstreckung und Verteilung von Vermögensgegenständen an Gläubiger. Da das Insolvenzrecht als solches auch für Unternehmen gilt, muss in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass für eine Verbraucherinsolvenz die Definition der natürlichen Person ausschlaggebend ist. Der genaue Wirkungskreis wird in § 11 zusammengefasst (Zulässigkeit des Insolvenzverfahrens). Daneben sind aber auch Paragrafen interessant, die sich mit einer Stundung der Verfahrenskosten (§ 4a), den zuständigen Gerichten (§ 2), der Abweisung mangels Masse (§ 26) oder dem Thema der Restschuldbefreiung beschäftigen.

Daneben existiert in der Insolvenzordnung ein eigener Abschnitt zur Privatinsolvenz, der sich mit deren Besonderheiten befasst (9. Teil, erster bis dritter Abschnitt). Im Vorfeld der Eröffnung lohnt sich ein genauerer Blick in die Insolvenzordnung sicher, da auf diese Art und Weise das Verständnis für den Ablauf des Verbraucherinsolvenzverfahrens deutlich wächst.

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