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Kostenpflichtige Schuldnerberatung

Steuerberater

Wenn Ihre Schulden zum Beispiel gegenüber dem Finanzamt bestehen, da Ihre Buchführung fehlerhaft war, kann auch ein Steuerberater hilfreich den Weg weisen. Er überprüft die Forderungen und kann Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie auch bei einem Anwalt können die Leistungen, die ein Steuerberater im Falle einer Überschuldung erbringen kann, unter Umständen mit einem Beratungsschein des zuständigen Gerichts beglichen werden. Bis in das Jahr 2006 war es für die meisten Schuldner problemlos einen solchen Beratungsschein vom zuständigen Landgericht zu bekommen. Dabei war es lediglich notwendig, einen Einkommensnachweis vorzulegen, bei entsprechend niedrigem Einkommen wurde er gewährt. Legte man dem Anwalt oder dem Steuerberater einen solchen Beratungsschein vor, konnte er direkt mit den zuständigen staatlichen Stellen seine Kosten abrechnen, ohne dass der Schuldner auch nur in Vorleistung treten musste.

Inzwischen haben sich die Umstände allerdings verändert: Durch eine Änderung im Beratungshilfegesetz ist es nun den Gerichten selbst überlassen, ob sie einen solchen Schein ausstellen oder nicht. Der Schuldner ist hierbei nun auf die Auslegungen des Gerichts angewiesen, sodass es durchaus vorkommen kann, dass ihm ein Beratungsschein verwehrt bleibt. Ist dieses der Fall müsste er die Kosten für einen Anwalt oder Steuerberater selbst bezahlen, welches wohl für die Mehrzahl aller Verschuldeten ein erhebliches Problem darstellt.

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